Lernwuff – mit Herz und Hund

Lesehunde – Leseförderung mit Hund

Lesehunde unterstützen Kinder dabei, Selbstvertrauen aufzubauen und Freude am Lesen zu entwickeln. Erfahren Sie, wie speziell ausgebildete Therapiehunde die Lesekompetenz fördern und Lernprozesse positiv beeinflussen.

Anhand von drei praxisnahen Beispielen zeige ich Ihnen, wie Lesehunde den Lernerfolg steigern und Kindern einen positiven Zugang zu Büchern ermöglichen.

Wie unterstützen Lesehunde Kinder beim Lesenlernen?

• Stress- und Angstreduktion beim Lesen

Lesehunde helfen Kindern, Stress und Ängste abzubauen. Dadurch fällt es ihnen leichter, sich auf das Lesen zu konzentrieren und neue Lerninhalte aufzunehmen.

• Positive Motivation und Lernfreude

Beim Vorlesen vor einem Hund fühlen sich Kinder nicht bewertet. Sie zeigen ihre Lesefähigkeiten offener und entwickeln mehr Motivation zum Lesen.

• Stärkung von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen

Durch die soziale Interaktion mit dem Lesehund und das regelmäßige Vorlesen wird das Selbstvertrauen der Kinder nachhaltig gestärkt.

3 Beispiele, wo Leseförderung mit Hund wirken kann

Erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Lesehunde Kinder beim Lesenlernen unterstützen und wie diese besondere Form der Leseförderung in den Alltag integriert werden kann.

Lesehunde in der Schule – Leseförderung im Unterricht

Stellen Sie sich folgende Situation vor: In einer Volksschule wird der Therapiebegleithund Charly, ein freundlicher Labrador Retriever, einmal pro Woche in den Leseunterricht integriert. Kinder mit Leseschwierigkeiten dürfen Charly Geschichten oder Texte vorlesen. Der Hund hört geduldig und wertfrei zu, wodurch sich die Kinder sicher fühlen und ihre Angst vor dem Vorlesen verlieren. Durch diese regelmäßige Leseförderung verbessern viele Kinder ihre Lesefähigkeiten deutlich und entdecken neue Freude am Lesen.

Legasthenietherapie mit Lesehunden

Stellen Sie sich vor, eine Mutter bringt ihr Kind zu einem erfahrenen und einfühlsamen Therapeutenteam, bestehend aus einer qualifizierten Legasthenietherapeutin und einem speziell ausgebildeten Therapiehund. Gemeinsam unterstützen sie das Kind gezielt beim Lesenlernen. In ruhiger, entspannter Atmosphäre darf das Kind dem Hund regelmäßig vorlesen oder an abwechslungsreichen Leseübungen teilnehmen. Dieses sichere Umfeld fördert Entspannung, Motivation und nachhaltigen Lernerfolg bei Legasthenie.

Lesehunde in Bibliotheken

Stellen Sie sich eine ruhige, gemütliche Bibliothek vor, die zum Entdecken einlädt. Kinder wählen ihr Lieblingsbuch aus und lesen es einem speziell ausgebildeten Lesehund vor. Das entspannte Wesen des Hundes schafft eine beruhigende Atmosphäre, baut Stress ab und unterstützt Kinder dabei, sich ganz auf das Lesen zu konzentrieren.